transistor transistor logic
TTL (Transistor-Transistor-Logik)
Die TTL-Logik ist eine Grundschaltung für logische Schaltkreise, ausgeführt als integrierte Schaltung (IC). TTL (Transistor Transistor Logic) besagt, dass es sich um eine logische Verknüpfung basierend auf Transistoren und Multi-Emitter-Transistoren, Dioden und Widerständen handelt. Die Dioden dienen der Spannungsableitung, die Widerstände werden als Arbeitswiderstände und zur Spannungsteilung benutzt.
![]() |
a) Multi-Emitter-Transistor als OR-Gatter, b) TTL-Logik als NOT-Gatter ![]() |
Einem Transistor mit mehreren Emittern, der als AND-Gatter arbeitet. Ein nach geschaltetes NOT-Gatter invertiert das AND-Gatter in ein NAND-Gatter.
Die Logikpegel von TTL-Schaltungen liegen zwischen 0 V und +5 V. Die logische "0" muss am Eingang eine Spannung bis zu 0,8 V haben, am Ausgang eine von bis zu 0,4 V, die logische "1" wird am Eingang mit Spannungen von über 2,0 V dargestellt und am Ausgang mit Spannungen über 2,4 V. Dazwischen liegende Pegel sind unbestimmt und können in einer "0" oder einer "1" resultieren.
![]() |
Schaltpegel von TTL-Logiken ![]() |
Das spannungsmäßig größere Eingangspotential berücksichtigt eventuelle Toleranzabweichungen in der Ausgangsspannung, sodass an den Eingang angeschlossene Ausgänge auch bei geringfügigem Überschreiten der Pegel noch einwandfrei erkannt werden.
![]() |
TTL-Unterfamilien ![]() |
Die Verlustleistung für TTL-Logiken liegt bei über 10 mW pro Gatter.
Neben den bekannten TTL-Logiken gibt es noch diverse TTL-Unterfamilien, die sich durch eine geringere Leistungsaufnahme auszeichnen, die Low-Power-TTL (L-TTL), und kurze Schaltzeiten, die High-Speed-TTL (H-TTL), auszeichnen. Des Weiteren die Schottky-TTL (S-TTL) und die Low-Power-Schottky-TTL (LS-TTL).Querverweise von transistor transistor logic nach:
Querverweise nach transistor transistor logic von:

IT-Wissen Blogs
04.07.08, IT-Sicherheit

E-Book der Woche

IT-Jobs

Interessante Artikel

Weitere Informationen

















