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Logik

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Im technischen Sinne bedeutet Logik die Verknüpfung von digitalen Signalen im Sinne der drei logischen Grundformen Konjunktion, Disjunktion, Negation und Antivalenz nach den Gesetzen der Booleschen Algebra.


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Digitale Logiken und deren Funktionen
Digitale Logiken und deren Funktionen lexikon, kompendium, computer, it, elektronik

Die logischen Verknüpfungen wie das AND-Gatter, das OR-Gatter oder das NOT-Gatter sind technisch realisiert durch sogenannte digitallogische integrierte Schaltungen (ICs) in unterschiedlicher Technik und mit verschiedenen Integrationsdichten. Bei den Schaltungstechniken gibt es Logiken, die auf Dioden, Transistoren und Widerständen oder auf Kombinationen dieser Bauelemente basieren und die sich in der Art der Kopplung innerhalb der Logik unterscheiden. Bekannte Logiktechniken sind die TTL-Logik, DTL-Logik, RTL-Logik, DRL-Logik, ECL-Logik und DCTL-Logik.

Logiken unterscheiden sich hinsichtlich der Höhe und Polarität der Logik- und der Versorgungsspannung. Man unterscheidet daher zwischen positiver und negativer Logik. Die Aussage, ob positive oder negative Logik bezieht sich immer auf den Hi- oder 1-Pegel. Bei einer positiven Logik ist der logische Pegel für die digitale 1 positiver als der der digitalen 0. Umgekehrt ist es bei einer negativen Logik. Der Logikpegel ist abhängig von der Logik und der Technologie. ECL-Logiken arbeiten beispielsweise mit negativer Betriebsspannung und TTL-Logiken mit positiver. Bei CMOS mit 5 V Versorgungsspannung liegt der Lo-Pegel <1,5 V und der Hi-Pegel bei >3,5 V, bei CMOS-Logiken mit 2,5 V Versorgungsspannung betragen die entsprechenden Werte <0,7 V und >1,7 V. Andere Logiken wie ECL-basierte und NMOS haben negative Schaltpegel. Das bedeutet, dass verschiedene Logikbausteine nicht kompatibel sind und nur über Anpassungsschaltungen miteinander verbunden werden können.

Logische 
     Funktionsgleichungen
Logische Funktionsgleichungen lexikon, kompendium, computer, it, elektronik

Weitere wichtige Kriterien von Logiken sind die Schaltgeschwindigkeit, die Verlustleistung pro Logikschaltung, die Anzahl der Eingänge sowie das Fan-in und Fan-out von Ein- und Ausgängen. Die schnellsten Logiken sind emittergekoppelt, die Schaltzeiten von unter einer Nanosekunde haben, PMOS hingegen liegt bei 40 ns und mehr. Die schnellen Logiken haben dagegen eine wesentlich höhere Leistungsaufnahme. ECL-Logiken liegen mit 50 mW/Gatter am oberen Ende, CMOS hingegen mit wenigen Nanowatt am unteren Ende.

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