Boolesche Algebra
Boolean algebra
Die Boolesche Algebra ist die mathematische Grundlage für logische Verknüpfungen. Sie ist auf den Mathematiker George Boole (1815-1864) zurück zuführen, der im 19. Jahrhundert die Algebra der binären logischen Verknüpfungen entwickelte.
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Operatoren der Boolschen Algebra ![]() |
Die Boolesche Algebra umfasst die Mengenalgebra, Schaltalgebra, Aussagenlogik und die Wahrscheinlichkeitsrechnung und bildet die Berechnungsgrundlage für die Dualarithmetik und somit für die hard- und softwaretechnischen Computerfunktionen. Sie basiert ausschließlich auf binären Werten, wobei die Operatoren zwei Eingangswerte mit einem Ausgangswert verknüpfen.
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Logische Verknüpfungen: AND, OR, NOT ![]() |
Die beiden Grundfunktionen der Schaltalgebra sind die Und-Verknüpfung (A*B) und die Oder-Verknüpfung (A+B), die man sich analog als Schalter vorstellen kann. Die Und-Funktion, das AND-Gatter, bildet eine Reihenschaltung zweier Schalter. Erst wenn beide Schalter geschlossen sind, kann Strom über die Schalter fließen. Bei der Oder-Funktion, dem OR-Gatter, kann man sich die Schalter in Parallelschaltung vorstellen. Der Strom fließt über die Schalter, sobald ein oder beide Schalter geschlossen sind. Ein weiteres Grundelement der Booleschen Operatoren ist der Nicht-Operator, das NOT-Gatter, das nur einen Operanden benutzt und die Funktionen eines Inverters übernimmt.
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Logische Verknüpfungen: NAND, NOR, XOR ![]() |
Aus diesen Grundfunktionen werden alle anderen Verknüpfungen abgeleitet: NOR-Gatter, XOR-Gatter, NAND-Gatter, XNOR-Gatter, Volladdierer und Halbaddierer.
Die Ergebnisdarstellung erfolgt in tabellarischer Form unter Auflistung der logischen Zustände an allen Ein- und Ausgängen. Diese Tabelle heißt Wahrheitstabelle.
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