Nahfeldkommunikation
NFC (near field communication)
Mit der Nahfeldkommunikation können beispielsweise die Daten einer Digitalkamera, eines PDA, Handys oder einer Settop-Box ohne Anschluss auf den Personal Computer überspielt werden, oder aber vom Personal Computer auf die genannten Geräte. NFC-Geräte können durch Aneinanderhalten Daten miteinander austauschen oder Informationen und Dienste abrufen. Die NFC-Technik kann für die Autorisierung oder die Zugriffskontrolle eingesetzt werden, für papierlose Eintrittskarten oder für NFC-Payments für berührungslose Zahlungen oder das Herunterladen von Geldbeträgen mittels Smartcard aus Geldautomaten. Die von ISO/IEC 18092, ECMA und ETSI standardisierte Nahfeldkommunikation ist nämlich kompatibel zur kontaktlosen Chipkarte (CICC).
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Übersicht über die verschiedenen Funktechnologien ![]() |
Der Technik der Nahfeldkommunikation liegt die Induktion zugrunde. Dabei erfolgt der Datenaustausch über die induktive Kopplung zwischen zwei Induktivitäten. Die eine Induktivität ist die des so genannten Initiators, die andere die des Target. Die magnetischen Felder strahlen mit Hochfrequenz von 13,56 MHz vom Initiator zum Target.
Als Modulation wird die Amplitudenumtastung (ASK) benutzt und die Codierung basieren auf der von Philips entwickelten Mifare-Technik und der Sony-Technik FeliCa. Im aktiven Betrieb kann der Initiator oder das Target senden. Dabei wird das elektromagnetische Feld den Datensignalen entsprechend moduliert. Die Datenrate der NFC-Technik beträgt bis zu 424 kbit/s und ist in Stufen einstellbar.





