Modulation

modulation

Modulation ist die Veränderung von Signalparametern einer Trägerfrequenz in Abhängigkeit von einem modulierenden Signal. Das Trägersignal ist dabei ein zeitabhängiges Signal, beispielsweise eine Trägerschwingung oder eine Pulskette, das in seiner Amplitude oder in seiner zeitlichen Relation durch das Aufprägen des Modulationssignals verändert wird.


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Prinzip der Modulation
Prinzip der Modulation lexikon, kompendium, computer, it, elektronik

Im Falle einer Modulation ergibt sich aus dem Modulationssignal und dem Trägersignal ein Modulationsprodukt, das zur Übertragung genutzt wird.

Je nach Modulationsverfahren unterscheidet man die Amplitudenmodulation - bei dieser Modulationsart ändert sich die Amplitude der Trägerschwingung mit der Amplitude und der Frequenz des Modulationssignals -, die Frequenzmodulation - dabei ändert sich die Frequenz der Trägerschwingung - und die Phasenmodulation.

Übersicht der Modulationsverfahren
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Bei letzterer ändert sich die Phasenlage der Trägerschwingung in Abhängigkeit von dem Modulationssignal. Neben diesen Grundverfahren gibt es eine Vielzahl von Varianten wie die Einseitenbandmodulation, die Modulation mit unterdrücktem Träger, die Deltamodulation oder die Quadraturmodulation.

Die verschiedenen Modulationsverfahren haben bestimmte Nachteile, weswegen weitere Verfahren entwickelt wurden und werden. So ist beispielsweise die Amplitudenmodulation sehr störanfällig, weil die Störsignale die Modulationssignale überlagern, die Frequenzmodulation hingegen ist unempfindlich gegenüber Störsignalen, hat aber den Nachteil, dass sie mindestens die doppelte Bandbreite benötigt. Die Phasemodulation, die diesen Nachteil behebt, hat dagegen mit Verzerrungen und Änderungen der Trägerfrequenz zu kämpfen.

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