Pseudozufallszahl

Statt echter Zufallszahlen, die schwierig zu generieren sind, arbeitet man in der Praxis mit Pseudozufallszahlen (PRN), die beispielsweise über das Rauschen von Zufallsgeneratoren erzeugt werden.

Die Technik der Pseudozufallszahlen wird für die Erzeugung von Pseudozufallscodes benutzt, dessen Einser und Nullen zufällig verteilt scheinen, aber reproduzierbar sind.

Eingesetzt werden Pseudozufallscodes in der Verschlüsselung, der Spreizbandtechnik (DSSS) und im GPS-System. In der Spreizbandtechnik werden einzelne Datenbits des zu modulierenden Signals in einer XOR-Verknüpfung mit einem PRN-Signal verknüpft. Das Ausgangssignal wird Differential Phase Shift Keying (DPSK) umgetastet und über die einzelnen Frequenzkanäle übertragen.

In GPS-Systemen hat jeder GPS-Satellit mit den C/A-Codes (Coarse/Acquisition) und Precision Codes (P-Code) eindeutige Pseudozufallscodes, deren geringe Autokorrelation wichtig ist für die Verzögerungen und Verschiebungen der GPS-Satelliten untereinander.

Informationen zum Artikel
Deutsch: Pseudozufallszahl
Englisch: pseudo random number - PRN
Veröffentlicht: 23.03.2018
Wörter: 131
Tags: #Zahlensysteme
Links: C/A (coarse/acquisition), DPSK (differential phase shift keying), GPS (global positioning system), P-Code, Rauschen