Programmierparadigma

Es gibt verschiedene grundlegende Prinzipien der Programmierung, die als Programmierparadigmen bezeichnet werden.


Die zwei Hauptparadigmen, die als Grundlage für alle weiteren Verfeinerungen dienen, sind die imperative Programmierung und die deklarative Programmierung. Bei der imperativen Programmierung werden die Programme als aufeinander folgende Funktionen in jedem Schritt kodiert, bei der deklartiven Programmierung wird das Paradigma der imperativen Programmierung umgekehrt. So folgen prozedurale Programmierung und objektorientierte Programmierung den imperativen, logischen Programmierparadigmen und funktionale Programmierung dem deklarativen Programmierparadigma. Viele Programmiersprachen unterstützen auch mehrere Paradigmen.

Programmierparadigmen

Programmierparadigmen

Neben diesen Hauptpardigmen gibt es viele weitere Paradigmen, die sich teilweise ergänzen und größtenteils sowohl in der imperativen als auch der deklarativen Softwareentwicklung Verwendung finden. Beispiele dafür sind etwa die Modularität sowie die strukturierte Programmierung, die die Erstellung von Programmen mit lesbarem Code erleichtert, die generische Programmierung und die generative Programmierung, bei der der Quelltext nicht manuell vom Programmierer eingegeben sondern von bestehender Software an Hand von Vorlagen und Eingabeparametern generiert wird, und die aspektorientierte Programmierung, bei der die Programmierung durch Komponenten-übergreifende Zusammenhänge durchgeführt wird.

Informationen zum Artikel
Deutsch: Programmierparadigma
Englisch: programming paradigm
Veröffentlicht: 03.03.2020
Wörter: 175
Tags: #Design
Links: Aspektorientierte Programmierung, Code, Deklarative Programmierung, Funktionale Programmierung, Generative Programmierung