PDD (professional disc for data)

Die Professional Disc for Data (PDD) gehört wie die Blu-Ray-Disc und die Ultra Density Optical (UDO) zu den magneto-optischen Speichern der kommenden Generation.


Alle drei Disk-Technologien sind zwar untereinander inkompatibel, arbeiten aber alle mit einem Blaulichtlaser mit einer kurzwelligen Wellenlänge von 405 nm und bieten ein Vielfaches der Speicherkapazität von DVDs. Zwischen der Wellenlänge und der Speicherkapazität gibt es einen direkten Zusammenhang über die numerische Apertur (NA), die die maximale Fokussierung des Laserstrahls bestimmt. Danach erhöht sich mit kürzer werdender Wellenlänge und mit besserer numerischer Apertur die optische Auflösung und damit die Speicherkapazität.

Technische Unterschiede zwischen einer DVD, UDO und PDD

Technische Unterschiede zwischen einer DVD, UDO und PDD

Die PDD-Disc hat wie die HD-DVD einen Durchmesser von 120 mm, ist bis zu 1.000mal wiederbeschreibbar, arbeitet mit dem Phase-Change-Verfahren und hat in der Standardversion eine Speicherkapazität von 20,5 GB. Der Spurabstand beträgt nur 0,32 µm. Darüber hinaus wird bei der PDD-Disc gegenüber den DVDs mit verbesserten Codierungsverfahren das Verhältnis von Overheaddaten zu Nutzdaten wesentlich verbessert. Die PDD-Disc benötigt etwa 30 % weniger Bits als die DVD um die gleiche Nutzdatenmenge zu speichern. Die Sektoren der PDD-Disc haben wied ie Sektoren der DVD eine Größe von 2 KB, wegen der Fehlerkorrektur (ECC) werden immer 64 KB (32 KB bei der DVD) geschrieben oder gelesen.

Informationen zum Artikel
Deutsch: PDD-Disc
Englisch: professional disc for data - PDD
Veröffentlicht: 24.09.2007
Wörter: 214
Tags: #Blu-Ray-Technik
Links: Auflösung, Bit (binary digit), Blu-Ray-Disc, Daten, DVD (digital versatile disc)