MPE-FEC (multiprotocol encapsulation forward error correction)

Multiprotocol Encapsulation and Forward Error Correction (MPE-FEC) sind Techniken, die in DVB for Handhelds (DVB-H) zur Verbesserung des Empfangs bei schlechten Empfangsbedingungen eingesetzt werden, und zwar bei schlechtem Carrier to Noise Ratio (CNR) und der Empfangsbeeinträchtigung durch den Dopplereffekt. Darüber hinaus verbessern die Verfahren Impuls-Interferenzen.


Das MPE-FEC-Verfahren bietet eine zusätzliche, leistungsstarke Kanalcodierung und eine zeitliche Verschachtelungstechnik. Da es sich bei DVB-H um eine unidirektionale Broadcastübertragung handelt, kann das Empfangsgerät dem Sender keine Rückmeldung über fehlerhaft empfangene Datenpakete übermitteln. Es ist somit eine Vorwärtsfehlerkorrektur, die mit hinzugefügten Paritätsinformationen die Fehlerkorrektur unterstützt. Um einen fehlerfreien Empfang der Datenpakete zu gewährleisten, benutzt das Verfahren einen großen Paritäts-Overhead von 25 %. Dieser Paritätsinformationen sorgen selbst bei schlechten Empfangsbedingungen für einen fehlerfreien Empfang der Datagramme.

Obwohl MPE-FEC nicht zwingend in den Mobilgeräten implementiert werden muss, so wird es doch in allen Geräten implementiert.

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Deutsch:
Englisch: multiprotocol encapsulation forward error correction - MPE-FEC
Veröffentlicht: 03.07.2011
Wörter: 154
Tags: #Fernsehen
Links: CNR (carrier to noise ratio), Datagramm, Datenpaket, Dopplereffekt, DVB-H2 (DVB for handhelds)