Kollisionsvermeidung

Die Kollisionsvermeidung, Collision Avoidance (CA), ist eine Technik, die in lokalen Netzen und Funknetzen eingesetzt wird und den gleichzeitigen Zugriff von mehreren Knoten oder Endgeräten auf das Übertragungsmedium oder die Funkkanäle vermeidet. Dadurch wird sichergestellt, dass jeder Netzknoten eines Netzwerks sein Signal übertragen kann, ohne dass dieses mit anderen Signalen kollidiert.


Die Kollisionsvermeidungstechniken arbeiten mit Trägererkennung oder Reservierungstechniken. Was die Trägererkennung betrifft, so wird bei diesen Verfahren kontinuierlich überprüft, ob das Übertragungsmedium oder ein Funkkanal belegt oder frei ist. Wird das Übertragungsmedium von einer anderen Station für die Signalübertragung benutzt, dann müssen alle sendebereiten Stationen solange warten, bis die sendende Station ihre Übertragung beendet. Bei belegten Funkkanälen suchen sich die sendebereiten Stationen freie Funkkanäle.

Bei den Reservierungstechniken wird den Stationen ein bestimmter Zeitslot oder ein Container für die Übertragung der Daten zur Verfügung gestellt. Bei Funknetzen werden den einzelnen Stationen zur Vermeidung von Interferenzen, die zur Kollisionen führen, verschiedene Funkkanäle zur Verfügung gestellt.

Als weitere kollisionsfreie Technik ist das Handshaking mit gegenseitiger Bestätigung zu nennen.

Informationen zum Artikel
Deutsch: Kollisionsvermeidung
Englisch: collision avoidance - CA
Veröffentlicht: 08.11.2015
Wörter: 183
Tags: #Übertragungstechniken der Datenkommunikation
Links: CONF (confirmation), Container, Daten, Funknetz, Handshake-Betrieb