Infrarot-LED

Infrarot-LEDs (IR-LED) emittieren Infrarotlicht mit Wellenlängen zwischen 700 nm und 1.000 nm, dem sogenannten Near Infrared Bereich. Dieser Infrarotbereich liegt oberhalb des sichtbaren Rotbereichs.

Die wesentlichen Unterschiede zwischen Leuchtdioden (LED) für sichtbares Licht und Infrarotlicht bestehen darin, dass Infrarot-LEDs eine niedrigere Vorspannung haben und einen höheren Nennstrom, was mit den Materialeigenschaften der Werkstoffe Galliumarsenid (GaAs) und Aluminiumgalliumarsenid (AlGaAs) bei der Lichtemission zusammenhängt. So können die Werte für den Treiberstrom von Infrarot-LEDs bei 50 mA liegen. Im Gegensatz zu normalen LEDs wird die Emissionsleistung nicht in Candela (Cd) angegeben, da es sich nicht um sichtbares Licht handelt, sondern in Milliwatt (mW), wobei es IR-LEDs mit Leistungswerten von einigen hundert Milliwatt gibt.

Leistungsstarke IR-LED, Foto: osram-os.com

Leistungsstarke IR-LED, Foto: osram-os.com

Infrarot-LEDs werden in der Unterhaltungselektronik in Fernbedienungen, Garagenöffnungen, Lichtschranken und Bewegungsmeldern, aber auch in der Kommunikationstechnik in IrDA und Infrarot-LANs eingesetzt.

Informationen zum Artikel
Deutsch: Infrarot-LED
Englisch: infrared LED - IR-LED
Veröffentlicht: 24.01.2012
Wörter: 140
Tags: #Aktive Bauelemente
Links: AlGaAs (aluminium gallium arsenide), Bewegungsmelder, Candela, GaAs (gallium arsenide), Infrarot