ACCESS.bus

Der Access.bus wurde Anfang der 90er Jahre von über 60 namhaften Unternehmen entwickelt. Es ist ein I/O-Bus für den direkten Anschluss von Peripheriegeräten an einen Computer, vergleichbar dem Universal Serial Bus (USB) oder FireWire. Obwohl der Access.bus vor der USB-Schnittstelle entwickelt wurde, fand er in der Industrie keine hinreichende Unterstützung.


Der bidirektional arbeitende Access.bus definiert die physikalische Ebene, die Übertragungsmedien und die Stecker, dagegen entsprechen die Protokollebenen denen des I2C-Busses. Im Gegensatz zu diesem ist der Access.bus ein 4-Draht-Bus, wobei zwei Leitungen für die positive Versorgungsspannung und Masse benutzt werden, die anderen beiden für die Takt- und Datensignale. Von der Adressierung her entspricht er der Standard-Version von I2C mit einem Adressierungsbereich von 7 Bit, entsprechend 125 Geräten, und in seiner Datentransferrate den langsamen Übertragungsraten von I2C mit 10 kbit/s und 100 kbit/s auf bis zu 10 m.

Anschlussschema vom Access.bus

Anschlussschema vom Access.bus

Der Access.bus unterstützt gleichermaßen externe Peripheriegeräte wie Displays, Tastaturen, Mäuse, Joysticks usw. aber ebenso intelligente interne Einheiten wie Grafikboards, Videoboards, Netzteile und Komponenten für das Power-Management. Da sich die intelligenten Geräte das gleiche System-Interface teilen, können die Funktionen des Systemmanagements und für die Kommunikation mit den Peripheriegeräten effektiver gestaltet werden und benötigt weniger Interrupt-Leitungen und I/O-Adressen. Die Spezifikationen des Access.bus werden von der Access.bus Industry Group (ABIG) erarbeitet und veröffentlicht.

Informationen zum Artikel
Deutsch: ACCESS.bus
Englisch: ACCESS.bus - A.b
Veröffentlicht: 27.02.2006
Wörter: 236
Tags: #Feldbusse #Automotive-Feldbusse
Links: Adressierung, Anschluss, Bidirektional, Bildschirm, Bit (binary digit)