IPS (in-plane switching )

Bei Flachbildschirmen treten bei größeren Betrachtungswinkeln zunehmend Qualitätseinbußen hinsichtlich der Schärfe, der Farbintensität und des Kontrastes auf. Die Farbverfälschungen können in beiden Betrachtungsachsen unterschiedlich stark sein, sie sind aber besonders ausgeprägt in diagonaler Sichtrichtung. Alle diese Effekte hängen ursächlich mit der Anordnung der Flüssigkristalle zusammen.


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Durch konstruktive Maßnahmen und eine andere Ausrichtung der Flüssigkristalle werden diese vorwiegend in der TN-Technologie auftretenden Farbverfälschungen verringert.

Eine dafür entwickelte Technik ist das In-Plane Switching (IPS) mit dem in allen Sichtrichtungen Betrachtungswinkel von 160 ° erreicht werden, ohne nennenswerte Verschlechterung des Kontrastes und der Schärfe. Bei der IPS-Technik befinden sich die Elektroden nebeneinander in einer Ebene, parallel zur Bildschirmoberfläche. Wird an die Elektroden eine Spannung angelegt, drehen sich die Flüssigkeitsmoleküle in der Bildschirmebene, wohingegen sie sich bei Twisted Nematic (TN) schraubenförmig drehen. Mit dieser Technik wird die Kontrastminderung bei größeren Betrachtungswinkeln reduziert.

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