Elektrode

electrode

Eine Elektrode ist ein elektrisch leitendes Teil in einem elektrischen oder elektronischen Bauteil oder Bauelement, das einen Übergang vom leitergebundenen Strom in ein anderes Medium übernimmt. So beispielsweise in elektronischen Bauelementen wie Dioden, Transistoren, Leucht-, Eletronen- und Kathodenstrahlröhren und auch bei der elektrochemischen Umsetzung in Batterien und Akkus. Elektroden dienen der Erzeugung, Steuerung und Sammlung von Elektronen.

  1. Bei der elektrochemischen Umsetzung sind die Elektroden Teil der elektrochemischen Zelle. Sie sind vom Elektrolyt umgeben oder in dieses eingetaucht. Elektroden sind aus elektrisch leitendem Material und dienen der Elektronengenerierung oder der Aufnahme von Elektronen. An der negativen Elektrode, der Kathode, erfolgt eine eletrochemische Reduktion, wobei die Elektronen aus dem angeschlossenen Stromkreis in die Kathode fließen. Der erforderliche Ladungsausgleich an der Kathode erfolgt durch Kationen, die vom Elektrolyt kommen.

    Der chemische Prozess an der Anode eines Akkus ist die Oxydation. Dabei gibt die Anode Elektronen in den angeschlossenen Stromkreis ab. Der Ladungsausgleich an der Anode erfolgt durch den Zufluss von Anionen aus dem Elektrolyt.

  2. Bei Elektronen- und Kathodenstrahlröhren gibt es neben Kathode und Anode noch weitere Elektroden zur Steuerung des Elektronenflusses. Bei diesen Röhren erzeugt die Kathode Elektronen, die in der Röhre zur positiven Anode fließen. Die Generierung der Elektronen kann durch Erhitzung der Kathode erfolgen, ebenso durch fotoelektronische Umsetzung erfolgen.
  3. Bei Transistoren werden die Elektroden mit Emitter und Kollektor bezeichnet. Daneben gibt es als Steurelektroden die Basis oder das Gate.

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