Betrachtungswinkel

viewing angle

Bei LCD-Displays, FLCD-Displays, Plasma-Displays und TFT-Displays spielt der Betrachtungswinkel eine wesentliche Rolle, da es in Abhängigkeit von diesem zu Farbverfälschungen kommen kann. Der Blickwinkel ist als der Winkel definiert, bei dem noch ein Kontrast von 10:1 verbleibt, was nicht sehr gut ist und was letztendlich zu den wenig aussagefähigen Betrachtungswinkeln von 170° führt.

Die Farbabweichungen und der verminderte Kontrast bei verändertem Blickwinkel sind durch die Physik des Flüssigkristalls bedingt und können nicht beseitigt, sondern nur konstruktiv verringert werden. Deswegen ändern sich bei Flachbildschirmen Farbton und Farbkontrast mit der Abweichung des Betrachtungswinkels von der Idealen. Dieser Referenzwinkel ist dann ideal, wenn der Betrachter senkrecht auf den Bildschirm schaut. Abweichungen von der 0°-Referenz verringern die Farbintensität, die Schärfe und nicht zuletzt den Kontrast.

Durch verbesserte Anordnung der Farbpixel und dank neuer Technologien werden die störenden Farbverfälschungen bei Flüssigkristall-Bildschirmen reduziert. Ein Verfahren dafür ist das In-Plane Switching (IPS), ein anderes das Advanced Super View (ASV), mit dem Betrachtungswinkel von 160 ° in allen Ebenen bei hohen Kontrast- und guten Farbwerten erzielt werden.

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