Hintergrundbeleuchtung
backlight
Damit passive LCD-Displays selbst leuchten wird eine Lichtquelle hinter dem Display angebracht und beleuchtet dieses von hinten: die Hintergrundbeleuchtung.
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LED-Hintergrundbeleuchtung,
Foto: Delta Electronics ![]() |
Die Hintergrundbeleuchtung besteht aus einem Leuchtquellen-Array oder einem Diffuser, das das Display gleichmäßig ausleuchtet. Als Leuchtquellen kommen Kaltkathodenröhren (CCFL) aber auch OLEDs und LEDs zum Einsatz. Es kann sich dabei um eine dünne, weiß leuchtende Leuchtstofflampe handeln oder um eine punktuelle Lichtquelle, die an einer Ecke des Displays angebracht ist und mit einem Diffuser gleichmäßig über den Display-Hintergrund verteilt wird.
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Farbraum für verschiedene Hintergrundbeleuchtungen
mit CCFL und Dreifarben-LED ![]() |
Die Leuchtquellen der Hintergrundbeleuchtung haben einen eigenen Farbraum, der den Farbraum des Displays einschränken oder erweitern kann. Bei der CCFL-Technik, die ein weißes Licht erzeugt, ist es so, dass der CCFL-Farbraum einen wesentlich geringeren Umfang hat, als der von LEDs. Der CCFL-Farbraum erweitert nicht den Farbraum, er schränkt ihn vielmehr ein. Aus diesem Grund werden für die Hintergrundbeleuchtung zunehmend weiße LEDs, WLEDs, aber auch Dreifarben-LEDs in RGB eingesetzt. Der Farbraum wird wesentlich größer was zu der Bezeichnung Wide Color Gamut (WCG) geführt hat. Da die Lichtspektren der Leuchtdioden schmaler sind als die Filterkurven der Farbfilter, erscheinen die Farben brillanter.
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Hintergrundausleuchtung beim HDR-Display ![]() |
In HDR-Displays wird mit der Hintergrundbeleuchtung der Dynamikumfang der Bildschirmdarstellung wesentlich erhöht indem man den Hintergrund nicht flächendeckend mit gleicher Helligkeit beleuchtet, sondern partiell gesteuert in Abhängigkeit vom Bildinhalt. Helle Bildpartien werden mit hellerem Licht hinterlegt, dunklere mit dunklerem.






