GPS (global positioning system)
GPS-System
Ausgestattet sind die GPS-Satelliten mit mehreren Caesium- oder Rubidium-Normalen, die eine konstante Zeit mit einer Langzeitkonstanz von 10exp-13 erzeugen. Aus der Grundfrequenz der Atomfrequenznormale von 10,23 MHz werden alle benötigten Frequenzen abgeleitet.
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GPS-Satellit ![]() |
Die beiden Sender der GPS-Satelliten arbeiten in Spreizbandtechnik und senden auf den GPS-Frequenzen von 1,57542 GHz und 1,2276 GHz. Die Abstrahlleistung der GPS-Satelliten beträgt lediglich 50 W, was ursächlich für die geringe Datenrate von 50 bit/s verantwortlich ist. Die GPS-Signale werden in Phasenmodulation moduliert.
Die GPS-Positionsbestimmung kann mit zwei GPS-Satelliten erfolgen, wenn es sich um Ortungen auf Meereshöhe handelt. Wenn bei der Ortung allerdings auch die Höhenangabe berücksichtigt wird, werden die GPS-Frames von mindestens drei GPS-Satelliten benötigt.
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GPS-Navigationsgerät von TomTom ![]() |
Die Genauigkeit der Ortung ist abhängig vom geschalteten Service ab und vom Abweichungsfehler, der durch die Satellitenstellungen und die Störeinflüsse durch die Ionosphäre bedingt ist. Die Verschlechterung der Genauigkeit wird als Dilution of Precision (DOP) bezeichnet. Es gibt zwei Auflösungsservices: den Precision Positioning Service (PPS) für autorisierte Institutionen, vorwiegend US-Militär, und den Standard Positioning Service (SPS) für die zivile Nutzung. Die Genauigkeit liegt nach der Aufhebung der Selective Availability (SA) im Jahre 2000 für zivile Nutzung bei etwa +/-15 m, vorher lag sie bei etwa 100 m, bei militärischen Anwendungen unter Benutzung des P-Codes liegt er unterhalb von einem Meter. Die Höhengenauigkeit liegt für private Nutzung bei 20 m und die Zeitgenauigkeit bei ca. 60 ns.
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Spezifikationen des GPS-Systems ![]() |
Es gibt verschiedene Verfahren mit denen die Genauigkeit des GPS-Systems für zivile Nutzung erhöht werden kann. Zu diesen Systemen, die man SBAS-Systeme, Satellite Based Augmentation System (SBAS), nennt und die mit Korrektursignalen arbeiten, gehören Wide Area Augmentation System (WAAS), European Geostationary Overlay Service (EGNOS) und Multi-Functional Satellite Augmentation System (MSAS). Außerdem gibt es mit DGPS (Differential) ein Verfahren, das über Differenzmessungen der Laufzeiten das örtliche Auflösungsvermögen auf wenige Meter erhöht.
Das von der Europäischen Union initiierte strategische Konkurrenzsystem ist Galileo; das von der damaligen UDSSR entwickelte System heißt Glonass.






