Signalisierung

SIG (signalling)

Unter Signalisierung, auch Zeichengabe genannt, versteht man den Austausch von vermittlungstechnischen Informationen, die der Steuerung der Nutzsignalübertragung dienen. Es handelt sich um die Prozedur, die u.a. den Verbindungsaufbau und -abbau steuert.

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Die Signalisierung kann direkt in Verbindung mit dem Kommunikationssignal erfolgen, sie kann aber auch auf Kanälen erfolgen, die physikalisch unabhängig vom Kommunikationssignal sind. Wird das Signalisierungssignal auf dem gleichen Kanal und dem gleichen physikalischen Übertragungsmedium übertragen wie die Daten, spricht man von Innenband-Signalisierung, so im analogen Telefonnetz mit den Signalisierungsverfahren Mehrfrequenzwahlverfahren (MFV) und Zweiton-Verfahren (DTMF). Der Vermittlungsstandard für die Innenband-Signalisierung ist der C5-Standard.

Erfolgt die Übertragung der Signalisierungsdaten und der Informationsdaten auf getrennten Kanälen, dann handelt es sich um eine Außenband-Signalisierung. Typische Beispiele für die Außenband-Signalisierung im D-Kanal von ISDN sind das 1TR6-Protokoll und das DSS1-Protokoll sowie das Signalisierungssystem Nr. 7.

Bei sehr komplexen Signalisierungen, bei denen die unterschiedlichsten Dienste unterstützt werden und es einer Signalisierung der Signalisierungskanäle bedarf, spricht man von Meta-Signalisierung. Diese findet bei der B-ISDN-Signalisierung Verwendung.



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