Knoten
node
Die Bezeichnung Knoten wird ganz allgemein als Verknüpfungspunkt von Übertragungswegen benutzt. Es kann sich um ein Gerät handeln, das Vermittlungsfunktionen übernimmt, aber ebenso am Netzrand als Interworking Unit arbeitet. Ein Knoten kann ein Controller, Knotenrechner, Terminal, Drucker, Plattenlaufwerk, Minicomputer, Gateway oder eine andere Einrichtung sein. Ein Knoten kann Datenkanäle vervielfachen, teilen und statistisch zuordnen sowie mittels dynamischer Zuordnung Datenübertragungskanäle vermitteln.
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Bezeichnungen für die vermittlungstechnischen Komponenten in den verschiedenen Netzkonfigurationen ![]() |
Je nach Netzkonfiguration nennt man die vermittlungstechnischen Knoten im Fernsprechnetz (PSTN) und ISDN Vermittlungsstelle, im Internet Gateway oder Router, im Arpanet Interface Message Processor (IMP), bei OSI Intermedia System (IS) und in X.25-Netzen Datenpaketvermittlung (PSE).
Ein Knoten ist eine Quelle und eine Senke für Daten. In der Regel wird er durch die Datenendeinrichtung (DEE) und/oder die Datenübertragungseinrichtung (DÜE) realisiert. Der Knoten ist dem DFV-Zugriffsprogramm mit einem symbolischem Namen bekannt. So ist z.B. in der SNA-Architektur ein zentraler Knoten eine Physical Unit (PU) mit Virtual Telecommunications Access Method (VTAM) und Telecommunication Access Method (TCAM) und Anwendungsprogrammen, ein Local Node entspricht einer lokalen IBM 3705-II, ein Remote Node einer entfernten IBM 3705-II und ein Cluster-Controller bzw. Terminal Node kann eine IBM 3790, 3770 oder 3270 sein.
Knoten üben eigenständige Steuerfunktionen aus und unterstützen als Vermittlungseinrichtungen die Datenübertragung von unabhängig voneinander arbeitenden Terminals zu einer entfernten Datenverarbeitungsanlage.
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