Wirkungsgrad

Der Wirkungsgrad ist ein Parameter für die Effektivität der Umwandlung einer Energieform in eine andere. Es handelt sich um einen dimensionslosen Wert, der mit dem griechischen Buchstaben "Eta" gekennzeichnet ist. Mathematisch ist der Wirkungsgrad das Verhältnis von abgegebener Leistung zur aufgenommenen Leistung, in Prozent.

Der Begriff Wirkungsgrad wird in allen technischen Disziplinen angewendet und zwar immer dann, wenn eine Energieform in eine andere umgewandelt wird. So beispielsweise bei der Umwandlung von Bewegung in Wärme oder von Licht in elektrische Leistung, von Wechselstrom in Gleichstrom in Netzteilen, von Strom in Schalldruck beim Lautsprecher, von Schalldruck in elektrischen Strom beim Mikrofon oder von der entnehmbaren Energie zur geladenen Energie bei Akkus. Alle Sensoren und Aktoren sind mit einem Wirkungsgrad behaftet. In der Photovoltaik und bei Leuchtdioden geht es häufig um die Power Conversion Efficiency (PCE), das ist der Wandlerwirkungsgrad in dem sich die Energieeffizienz ausdrückt.

Bestimmung des Wirkungsgrades

Bestimmung des Wirkungsgrades

Beim Wirkungsgrad von Akkus unterscheidet man zwischen dem coulombschen Wirkungsgrad, der sich auf das Verhältnis von entnommener zu zugeführter Energie in Amperestunden (Ah) bezieht, dem voltaischen Wirkungsgrad, bei dem es um die Spannung geht und dem energetischen Wirkungsgrad, der sich auf Wattstunden (Wh) bezieht. Je näher sich die Quotienten dem Wert 1 nähern, desto besser ist der Wirkungsgrad.

Informationen zum Artikel
Deutsch: Wirkungsgrad
Englisch: effectivness
Veröffentlicht: 31.05.2016
Wörter: 213
Tags: #Elektronik-Grundlagen #Kenngrößen der Nachrichtentechnik
Links: Akku (Akkumulator), Aktor, Amperestunde, Gleichstrom, Griechische Buchstaben