Wechselstrom

Wechselstrom ist elektrischer Strom, der seine Amplitude, Polarität und Phase ändert. Im Englischen wird Wechselstrom als Alternating Current (AC) bezeichnet. Er wird durch eine sich wiederholende periodische Kurven- oder Pulsform beschrieben.


Bezogen auf den Netzstrom von Niederspannungsnetzen erfolgt die zeitliche Änderung in Form einer Sinusschwingung, die um eine Nulllinie rotiert. Bei dieser Funktion steigt der Wechselstrom von Null ausgehend sinusförmig an, bis zum positiven Scheitelwert, fällt danach sinusförmig ab, durchkreuzt die Nulllinie, fällt weiter bis zum negativen Scheitelwert und steigt dann nach Null. Diese repetierende Funktion wiederholt sich regelmäßig. Natürlich könnte Wechselstrom auch eine andere Funktion haben. Beispielsweise eine Halbwellenfunktion, so wie sie nach der Gleichrichtung erscheint.

Wechselstrom am Beispiel einer Sinusfunktion

Wechselstrom am Beispiel einer Sinusfunktion

Neben den beiden Scheitelwerten ist sinusförmiger Wechselstrom durch den Spitze-Spitze-Wert, Peak-to-Peak Value, - dieser entspricht der Summe der Scheitelwerte - durch den Effektivwert, der dem 0,7-fachen des Scheitelwertes entspricht, dem Mittelwert, der bei einer Sinusfunktion Null beträgt und durch die Periodendauer gekennzeichnet.

Was die Frequenz betrifft, so gilt die Bezeichnung Wechselstrom für alle Frequenzen. Sie wird aber vorwiegend für die Netzfrequenz benutzt, die in Deutschland 50 Hz beträgt, in den USA und Kanada 60 Hz.

Informationen zum Artikel
Deutsch: Wechselstrom
Englisch: alternating current - AC
Veröffentlicht: 07.11.2018
Wörter: 200
Tags: #Elektronik-Kenndaten #Niederspannungsnetz
Links: Amplitude, Effektivwert, Frequenz, Gleichrichter, Hertz