UMTS-Stick

Das Mobile Computing basiert auf Mobilfunknetzen mit höheren Datenraten, wie sie UMTS-Netze oder WiMAX-Netze bieten. Da die UMTS-Infrastruktur gut ausgebaut ist, können externe UMTS-Modems an die Mobilgeräte angeschlossen und darüber der Internetzugang realisiert werden.


Im UMTS-Standard ist für mobile Anwendungen eine Datenrate von 384 kbit/s spezifiziert. Die HSPA-Zugangstechniken High Speed Uplink Packet Access (HSUPA) und High Speed Downlink Packet Access (HSDPA) erhöhen diese Datenrate auf 5,76 Mbit/s (HSUPA) bzw. 7,2 Mbit/s (HSDPA, Stufe 3).

UMTS-Stick für HSUPA und HSDPA 
   von T-Mobile

UMTS-Stick für HSUPA und HSDPA von T-Mobile

Für mobiles Internet sind diese Techniken in UMTS-Sticks oder UMTS-USB-Sticks, die auch als Surfsticks bezeichnet werden, realisiert. UMTS-Sticks sind kaum von USB-Sticks zu unterscheiden, sie enthalten den UMTS-Receiver und das -Modem, und haben einen USB-Stecker, der in die USB-Schnittstelle des Notebooks, Netbooks oder Tablets gesteckt wird. In den UMTS-Sticks befinden sich ein Einschubfach für die USIM-Karte, außerdem können Informationen auf dem Flash-Speicher des Sticks gespeichert werden.

Informationen zum Artikel
Deutsch: UMTS-Stick
Englisch: UMTS stick
Veröffentlicht: 05.01.2012
Wörter: 156
Tags: #UMTS-Netze
Links: Datenrate, Flash-Speicher, HSDPA (high speed downlink packet access), HSUPA (high speed uplink packet access), Information