Transportdienst

Die Transportschicht stellt den Anwendungsschichten einen einheitlichen Transportdienst (TS) bereit, die Transportklassen, die den Anforderungen hinsichtlich Kosten, Datendurchsatz und Datensicherheit, also der Dienstgüte (QoS), genügt.

Der Transportdienst kennt folgende Quality-of-Service-Parameter: Den Verzug des Verbindungsaufbaus; die maximale Zeitspanne zwischen T-Connect-Request und zugehörigen T-Connect-Confirm. Die Störungswahrscheinlichkeit für den Verbindungsaufbau, die sich aus der Anzahl der vom Transportsystem zu vertretenden Aufbau-Fehlversuche dividiert durch Anzahl aller Aufbauversuche ergibt. Den Durchsatz je Übertragungsrichtung und die Anzahl erfolgreicher Übertragungen pro Zeit. Den Transitverzug mit der max. Zeitspanne zwischen T-Data-Request und korrespondierendem T-Data-Indication. Darüber hinaus die Restfehlerrate, die Störungswahrscheinlichkeit des Datentransfers, den Verzug des Verbindungsabbaus, den Schutz und die Priorität einer Transportverbindung.

Es ist Aufgabe der Transportschicht, das geeignete Netz für die geforderte Dienstqualität auszuwählen und die Dienstgüte gegebenenfalls durch das eigene Protokoll zu erbringen. Ist dies nicht möglich, wird der Verbindungsaufbau abgelehnt.

Informationen zum Artikel
Deutsch: Transportdienst
Englisch: transport service - TS
Veröffentlicht: 22.08.2004
Wörter: 149
Tags: #Übertragungstechniken der Datenkommunikation
Links: Anwendungsschicht, Datendurchsatz, Datenschutz, Priorisierung, Protokoll