Serverfarm

Eine Serverfarm ist eine Art Cluster, bestehend aus mehreren oder vielen Servern, die zu einem logischen System verbunden sind. Der Vorteil von Serverfarmen liegt in der zentralen Administration und der horizontalen Skalierbarkeit, die eine schnelle und einfache Anpassung an Wachstum und geänderte Kundenanforderungen durch Hinzufügen eines neuen Servers ermöglichen.


Durch redundante Auslegung der Infrastruktur, wie eine doppelte Verkabelung, eine redundante Energieversorgung und Netzanbindung wird eine hohe Ausfallsicherheit erreicht. Die einzelnen Server einer Serverfarm sind für die unterschiedlichsten Funktionen ausgelegt. So können sie Teledienste mit Telefon und Fax unterstützen, Datendienste für Telnet und Dateitransfer, Maildienste für E-Mails, oder Webservices für das DNS-System oder für Websites.

Serverfarm, Foto: eshopper.co

Serverfarm, Foto: eshopper.co

Serverfarmen verbessern die Nutzung der IT-Ressourcen, sie erhöhen die Verfügbarkeit, Performance und Sicherheit von webbasierten Anwendungen. Mit Hilfe von Load Balancing, Content-Switches und der Einbindung von Caches lassen sich Web-Inhalte bis hin zu Streaming-Media direkt übertragen. Die parallelen Server-Strukturen mit Server-Appliances bieten einen extrem hohen Datendurchsatz und ermöglichen den gleichzeitigen Zugriff von vielen Nutzern.

Informationen zum Artikel
Deutsch: Serverfarm
Englisch: server farm
Veröffentlicht: 24.02.2017
Wörter: 176
Tags: #Netzwerk-Computer
Links: Administration, Anpassung, Ausfallsicherheit, Cache, Cluster