Schwarzschulter

Schwarzschultern sind Referenzpegelsignale in der Fernseh- und Videotechnik. Es gibt zwei Schwarzschultern, die vordere und hintere Schwarzschulter. Sie liegen innerhalb der Austastlücke vor und hinter dem horizontalen Synchronimpuls und referenzieren den Schwarzwert für das Fernsehbild. Dieser Bezugswert für Schwarz wird von einer Klemmschaltung fixiert.

Synchronimpuls vom FBAS-Signal mit vorderer und hinterer Schwarzschulter

Synchronimpuls vom FBAS-Signal mit vorderer und hinterer Schwarzschulter

Die vordere Schwarzschulter ist 1,5 µs breit, sie liegt vor der Zeilensynchronimpuls unmittelbar hinter dem Ende der sichtbaren Zeile. Die hintere Schwarzschulter hat eine Dauer von 5,8 µs, sie liegt hinter dem Synchronimpuls unmittelbar vor dem Beginn der Zeile. Auf ihr wird der Burst mit dem Farbträger übertragen.

Beim PAL-Fernsehstandard hat die gesamte Zeilenaustastung hat eine Dauer von 12 µs. Davon entfallen 1,5 µs auf die vordere Schwarzschulter, 4,7 µs auf den Synchronimpuls und die restlichen 5,8 µs auf die hintere Schwarzschulter.

Informationen zum Artikel
Deutsch: Schwarzschulter
Englisch: pedestal
Veröffentlicht: 11.07.2014
Wörter: 133
Tags: #Video-Grundlagen
Links: Austastlücke, Burst, Farbträger, Klemmschaltung, PAL (phase alternation line)