Schmitt-Trigger

Ein Schmitt-Trigger ist eine rückgekoppelte Schwellwertschaltung, ein Differenzverstärker oder ein Operationsverstärker, bei dem an einen Eingang das Eingangssignal gelegt wird, an den anderen die Schwellspannung. Beim Schmitt-Trigger ist die Rückkopplung eine Mitkopplung, d.h. das rückgekoppelte Signal wird phasengleich mit reduzierter Amplitude auf den Eingang gekoppelt und erhöht dort den Pegel des Eingangssignals.


Der Operationsverstärker wird dadurch immer in seiner Sättigung betrieben. Wird die Schwellspannung durch die Eingangsspannung unterschritten, kippt das Triggersystem in die negative Sättigungsspannung, bei Überschreiten des Schwellpegels in die positive. Die Schwellspannung und die Hysterese des Schmitt-Triggers werden durch das Verhältnis der beiden Widerstände festgelegt, die sich im Eingangskreis und in der Rückkopplung befinden.

Schmitt-Trigger zur Pulsregenerierung

Schmitt-Trigger zur Pulsregenerierung

Der Schmitt-Trigger ist benannt nach dem amerikanischen Wissenschaftler Otto Herbert Schmitt (1913 - 1998). Eingesetzt werden Schmitt-Trigger u.a. zur Pulsregenerierung in Regeneratoren und zur Regenerierung von Schaltsignalen, die Überschwingungen vom Prellen haben.

Informationen zum Artikel
Deutsch: Schmitt-Trigger
Englisch: Schmitt trigger
Veröffentlicht: 06.09.2010
Wörter: 153
Tags: #Analogschaltungen
Links: Amplitude, bounce, Differenzverstärker, Hysterese, Mitkopplung