SDRAM (synchronous DRAM)

Ein Synchronous Dynamic RAM (SDRAM) ist ein Speicherbaustein, der alle Input- und Output-Signale synchron zum Systemtakt verarbeitet. Der Vorteil der SDRAMs, die sich für hohe Taktraten eignen, liegt in den sehr kurzen Zyklen, was die Zugriffszeiten enorm verkürzt.

Der Prozessor kann immer gleichzeitig 64 Bit ein- oder auslesen. In der Konstellation mit dem SDR-Verfahren, benötigen SDRAMs nur einen Taktimpuls für das zweite, dritte und vierte Q-Wort; der Burstzyklus ist beispielsweise 5-1-1-1. Diese Technik führte schnell an ihre Grenzen. Deswegen wurde für die Weiterentwicklung die DDR-Technologie, Double Date Rate (DDR), eingeführt, bei dem ein Taktzyklus zweimal Daten bewegt. Dadurch konnte die Zugriffszeit von DDR-SDRAMs wesentlich verkürzt werden. Eine weitere Verkürzung der Zugriffszeiten wurde mit DDR2, DDR3 und DDR4 erreicht.

SDRAM-Modul 
   mit 128 MB, Foto: Hangman

SDRAM-Modul mit 128 MB, Foto: Hangman

SDRAMs sind in Personal Computern (PC) die am häufigsten verwendeten Speicherbausteine für den Hauptspeicher, da sie sich auf den Bustakt der Zentraleinheit (CPU) synchronisieren. Ihre Speicherkapazität wird in Megabit und Gigabit angegeben.

SDRAMs sind etwa dreimal so schnell wie FPM-RAMs und etwa doppelt so schnell wie EDO-DRAMs und BEDO-DRAMs. Ihre Zugriffszeiten liegen bei 8 ns bis 15 ns.

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Deutsch:
Englisch: synchronous DRAM - SDRAM
Veröffentlicht: 26.01.2020
Wörter: 191
Tags: RAMs
Links: BEDO-DRAM (burst extended data output DRAM), Bit (binary digit), Burstzyklus, CPU (central processing unit), Daten