SAE-Klasse

In der Automotive-Technik hat die Society of Automotive Engineers (SAE) die unterschiedlichen Anforderungen an die Kommunikationssysteme in SAE-Klassen gegliedert. Sie unterscheidet dabei die SAE-Klasse "A", die Sensor- und Aktor-Applikationen unterstützt, die SAE-Klasse "B" für die Karosserieelektronik und die SAE-Klasse "C" für die Steuerung des Antriebs und des Fahrwerks. Die einzelnen SAE-Klassen zeichnen sich durch unterschiedliche Datenraten und Zugangsverfahren aus und werden durch bestimmte Feldbusse repräsentiert.


Die SAE-Klasse "A" repräsentiert die Sensor- und Aktor-Netzwerke, die mit relativ geringen Datenraten arbeiten. Diese liegen bei etwa 20 kbit/s. Typische Feldbusse für diese Anwendungen sind der LIN-Bus und der von der OMG standardisierte TTP/A-Bus.

SAE-Klassen und die entsprechenden Feldbusse

SAE-Klassen und die entsprechenden Feldbusse

Die SAE-Klasse "B" steht für die Karosserie- und Fahrzeugelektronik mit Datenraten von bis zu 500 kbit/s. Diese SAE-Klasse wird von dem CAN-Bus (CAN-B) dominiert. Und Forderungen der SAE-Klasse "C", zu denen der Antrieb und das Fahrwerk gehören, der Motor, das Getriebe, die Lenkung, Bremsen usw. gehören, werden durch die Protokolle CAN-C erfüllt.

Informationen zum Artikel
Deutsch: SAE-Klasse
Englisch: SAE class
Veröffentlicht: 03.04.2005
Wörter: 168
Tags: #Automotive-Feldbusse
Links: Automotive-Technik, CAN (controller area network), Datenrate, Feldbus, kbit/s (Kilobit pro Sekunde)