Quittungsbetrieb

Das Quittierungsprinzip wird in der Datenkommunikation bei der Übertragung und Bestätigung von Datenpaketen eingesetzt. Es handelt sich um ein Sicherungsverfahren, bei dem die Übertragung der Nutzinformationen durch Bestätigungsmeldungen gesteuert wird. Die Bezeichnung stammt aus früheren Telekommunikationszeiten und kennzeichnet verschiedene Verfahren bei denen einzelne oder mehrere Datenblöcke durch die Einbettung einer positiven Bestätigung, des Acknowledgments (ACK), quittiert werden.

Quittungsverfahren werden in Kommunikationsprotokollen zur Bestätigung des fehlerfreien Empfangs der Datenblöcke eingesetzt. Eines der bekanntesten Quittierungsverfahren für die gesicherte Datenübertragung ist das ARQ-Verfahren, Automatic Repeat Request (ARQ), bei dem fehlerhafte Datenpakete eine negative Bestätigung, Negative Acknoledgement (NAK), auslösen und automatisch erneut gesendet werden. Einige Schnittstellen-Übertragungsverfahren wie der Handshake-Betrieb arbeiten ebenfalls mit Quittungsverfahren.

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Deutsch: Quittungsbetrieb
Englisch: acknowledgment principle
Veröffentlicht: 21.10.2012
Wörter: 120
Tags: #Weitverkehrsnetze
Links: ARQ (automatic repeat request), CONF (confirmation), Datenblock, Datenkommunikation, Datenpaket