Ping-Pong-Verfahren

Das Ping-Pong-Verfahren - auch Zeitgetrenntlageverfahren genannt - besteht darin, dass Informationsrahmen gebildet und abwechselnd zwischen zwei Kommunikationspartnern gesendet werden. Mit dem Ping-Pong-Verfahren wird die Erreichbarkeit des zweiten Kommunikationspartners sichergestellt.

Beim Ping-Pong-Verfahren sendet ein Kommunikationspartner, ein Master oder Server, einen Ping an den Slave oder den Client. Sobald dieser den Ping empfangen hat, antwortet er mit dem Echozeichen Pong. Nach Erhalt des Pong sendet der Master das nächste Zeichen. Das Ping-Pong-Verfahren stellt sicher, dass der Master erst dann ein weiteres Zeichen sendet, wenn der Slave festgestellt hat, dass kein Pufferüberlauf erfolgt. Das Verfahren verlangsamt die Datenübertragung durch das ständige Anfragen und Antworten.

Das Ping-Pong-Verfahren wird u.a. an der UP0-Schnittstelle von ISDN eingesetzt und bietet Vorteile bei seriellen Schnittstellen.

Informationen zum Artikel
Deutsch: Ping-Pong-Verfahren
Englisch: ping pong
Veröffentlicht: 04.09.2019
Wörter: 123
Tags: #Übertragungstechniken der Datenkommunikation
Links: buffer overflow, Client, DÜ (Datenübertragung), ISDN (integrated services digital network), PING (packet Internet groper)