PC-Host-Kopplung

Eine PC-Host-Kopplung ist eine Kopplung zwischen einem Personal Computer (PC) und einem Host. Eine solche Kopplung kann in Form einer Client-Server-Architektur oder als Peer-to-Peer-Netz zwischen lokalem Netz (LAN) und Großsystemumgebung realisiert werden.

Das Anwendungsszenarium erlaubt es Anwendungsprogramme auf dem Host so benutzen, als wäre der lokale Personal Computer (PC) ein Terminal und der PC-LAN-Server ein Cluster-Controller, z.B. mit NetWare als Systemanwendungsarchitektur (SAA). Programme auf dem Host können mit Programmen auf dem Personal Computer kommunizieren, und zwar so als wären beide gleichberechtigt, z.B. mit Advanced Program to Program Communication (APPC). Andererseits können mehrere Rechner gleichberechtigt zusammenwirken, was vor allem mit Unix-Systemen vorteilhaft sein kann.

Schließlich kann man den Host zum »Server-Server« machen, der den angeschlossenen LAN-Servern seinerseits Hintergrundleistung anbietet z.B. ein Dateisystem. Alles, was mit der Verbindung zwischen Hostsystemen und PC-LANs zusammenhängt, bezeichnet man auch als Host-Connectivity.

Informationen zum Artikel
Deutsch: PC-Host-Kopplung
Englisch: PC host connectivity
Veröffentlicht: 28.01.2017
Wörter: 145
Tags: #Offene Netze
Links: Anwendungsprogramm, APPC (advanced program to program communication), Client-Server-Architektur, Cluster-Controller, Dateisystem