Optischer Sender

Der optische Sender ist eine elektronisch-optische Baugruppe, die die elektrischen Signale in Lichtsignale umwandelt und diese für die Übertragung über LwL aufbereitet. Eine solche Baugruppe besteht aus einem E/O-Wandler, der die Lichtmodulation erzeugt, und einem nachgeschalteten optischen Verstärker, der die Adaption an den LwL vornimmt. E/O-Wandler sind Leuchtdioden oder Laserdioden.


Die Einkopplung der Lichtenergie in die Glasfaser kann unmittelbar an der Fotodiode erfolgen oder über eine optische Verlängerung und ist abhängig von der Lichtleistung, der emittierenden Oberfläche, des Einkopplungswinkels sowie den Streu- und Refexionsverlusten. Das Verhältnis der emittierenden Oberfläche zur Größe der Faserstirnfläche spielt bei der Lichteinkopplung eine entscheidende Rolle, da nur die Lichtenergie eingekoppelt werden kann, die im richtigen Einkopplungswinkel auf das Kernglas trifft. Diese Lichtleistung spiegelt sich in der numerischen Apertur (NA) wider. Je kleiner das Verhältnis zwischen emittierender Oberfläche und Kernglasoberfläche ist, desto besser ist der Wirkungsgrad der Einkopplung.

Informationen zum Artikel
Deutsch: Optischer Sender
Englisch: optical transmitter
Veröffentlicht: 10.12.2004
Wörter: 158
Tags: #Optische Komponenten
Links: Anpassung, E/O-Wandler, Einkopplungswinkel, Fotodiode, Glasfaser