Optischer Sender

Der optische Sender ist eine elektronisch-optische Baugruppe, die elektrische Signale in Lichtsignale umwandelt und diese für die Übertragung über Lichtwellenleiter aufbereitet.

Ein optischer Sender besteht aus einem E/O-Wandler, der die Lichtmodulation erzeugt, und einem nachgeschalteten optischen Verstärker, der die Anpassung an den Lichtwellenleiter vornimmt. E/O-Wandler sind Leuchtdioden oder Laserdioden.

Die Einkopplung der Lichtenergie in die Glasfaser kann unmittelbar an der Fotodiode erfolgen oder über eine optische Verlängerung und ist abhängig von der Lichtleistung, der Abstrahlfläche von der Fotodiode oder des Lasers, dem Abstrahlwinkel und dem Einkopplungswinkel sowie den Streuverlusten und Refexionsverlusten. Das Verhältnis der emittierenden Oberfläche zur Größe der Faserstirnfläche spielt bei der Lichteinkopplung eine entscheidende Rolle, da nur die Lichtenergie eingekoppelt werden kann, die im richtigen Einkopplungswinkel auf das Kernglas trifft. Diese Lichtleistung spiegelt sich in der numerischen Apertur (NA) wider. Je kleiner das Verhältnis zwischen emittierender Oberfläche und Kernglasoberfläche ist, desto besser ist der Wirkungsgrad der Einkopplung.

Informationen zum Artikel
Deutsch: Optischer Sender
Englisch: optical transmitter
Veröffentlicht: 12.11.2020
Wörter: 165
Tags: Opt. Komponenten
Links: Abstrahlfläche, Abstrahlwinkel, Anpassung, E/O-Wandler, Einkopplungswinkel