LPC (low pin count)

Der LPC-Bus (Low Pin Count) wurde von Intel entwickelt und wird auf dem Motherboard von Personal Computern und Einplatinencomputern benutzt. Vom Konzept her entspricht der LPC-Bus einem seriell arbeitenden ISA-Bus, wodurch die Anzahl an Busleitungen deutlich geringer ist, was sich auch in seiner Bezeichnung ausdrückt. Statt der 30 oder 72 Leitungen, die der ISA-Bus benötigt, kommt der LPC-Bus mit sieben oder weniger Leitungen aus.

Der LPC-Bus benötigt als serieller Bus zur Steuerung und Übertragung nur vier Signale: Frame, Clock, Reset und Data. Weitere Befehle sind für das Interrupt, den direkten Zugriff auf den Arbeitsspeicher und andere Funktionen. Da die Daten nur über eine Busleitung übertragen werden, ist die Datenrate mit 33 MHz entsprechend höher als beim parallelen ISA-Bus.

Der LPC-Bus wird vorwiegend für die Anbindung PC-Komponenten mit niedriger Bandbreite an die Zentraleinheit (CPU) benutzt, so beispielsweise für die Boot ROM, für Audio-Controller und ältere Ein-/Ausgangseinheiten. Für die Software verhält sich der LPC-Bus so wie der ISA-Bus.

Informationen zum Artikel
Deutsch: LPC-Bus
Englisch: low pin count - LPC
Veröffentlicht: 06.10.2017
Wörter: 166
Tags: Busse
Links: ASP (Arbeitsspeicher), Bandbreite, Befehl, Booten, Bus