LCoS-Display

Die LCoS-Technik ist eine von Philips entwickelte Displaytechnik, die mit reflektiven Microdisplays auf Siliziumbasis arbeitet. Die für Rückprojektionen interessante Technik ist vergleichbar einem Mini-LCD-Display in dem einfallendes Licht von polarisierten Flüssigkristallen reflektiert wird.


LCoS-Displays bestehen aus einer Siliziumfolie, die mit Flüssigkristallen beschichtet ist. Damit die Steuerelektroden für die Flüssigkristalle kein Licht absorbieren, befinden sich diese hinter einer verspiegelten Schicht hinter den Flüssigkristallen. Beide begrenzenden Schichten haben in kleineren Displays einen Abstand von nur etwa 2 Mikrometer. Die Zellengröße liegt bei etwa 8 Mikrometer.

Aufbau des LCoS-Displays

Aufbau des LCoS-Displays

LCoS-Displays eignen sich für qualitativ hochauflösende Darstellungen mit einer Auflösung die noch über Ultra-XGA (UXGA) liegen kann. Sie zeichnen sich durch ein hervorragendes Kontrastverhältnis von 1.000:1 aus und haben eine hohe Helligkeit. Darüber hinaus sind bei LCoS-Displays keine Raster von der Chipstruktur sichtbar, ebenso gibt es keine Schlieren oder Unschärfen durch langsame Helligkeitswechsel.

Informationen zum Artikel
Deutsch: LCoS-Display
Englisch: liquid crystal on silicon - LCoS
Veröffentlicht: 21.09.2016
Wörter: 151
Tags: #Displays
Links: Auflösung, Bildschirm, Helligkeit, Licht, Microdisplay