COPS (common open policy service)

Das COPS-Rahmenwerk, Common Open Policy Service (COPS), ist ein Verfahren um Konfigurationsregeln automatisch an eine große Anzahl an Geräten zu verteilen. COPS wurde ursprünglich entwickelt, um beim Resource Reservation Protocol (RSVP) für die Verteilung und Überwachung der Admission-Regeln zu sorgen. Dieser Ansatz, der von der Internet Engineering Task Force (IETF) um weitere Komponenten erweitert wurde, zeichnet sich durch seine Universalität aus.


COPS ist ein einfaches Anfrage-/Antwort-Protokoll, das auf TCP/IP aufsetzt, und zwischen dem Policy-Server, dem Policy Decision Point (PDP) und dem COPS-Client fungiert. Es definiert drei Grundelemente, die ein Policy-Transaktionssystem bilden: Der als COPS-Client bezeichnete Policy Enforcement Point (PEP) setzt die Regeln im Netzwerk durch und unterstützt unterschiedliche Clients, in denen auch Differentiated Services (DiffServ) oder IPsec implementiert sein können. Der Policy Decision Point (PDP) legt die zentralen Regeln fest und unterstützt gleichzeitig unterschiedliche COPS-Client Typen und das COPS-Protokoll selbst übermittelt die Policies.

COPS hat den Vorteil, dass es ständig zwischen dem Policy-Server und dem COPS-Client koordiniert und auf RSVP-Anfragen, Resource Reservation Protocol (RSVP), reagieren kann, indem es beispielsweise einem Switch mehr Bandbreite zur Verfügung stellt, den Status ständig überwacht und auf weitere wichtige Sessions reagieren kann.

Informationen zum Artikel
Deutsch:
Englisch: common open policy service - COPS
Veröffentlicht: 28.08.2011
Wörter: 200
Tags: #Lokale Netze
Links: Bandbreite, Client, Dienst, DiffServ (differentiated services), IETF (Internet engineering task force)