SAP (session announcement protocol )
SAP-Protokoll
Das Session Announcement Protocol (SAP) ist ein von der IETF entwickeltes Protokoll für die Bekanntgabe von Sitzungen, das von Clients mit Sitzungsverzeichnissen benutzt wird. Es ist in RFC 2974 beschrieben.
Das SAP-Protokoll arbeitet mit einem Sitzungsverzeichnis, das durch die periodische Abfrage aller Sitzungen aktualisiert wird.
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Sitzungsdetails einer Webkonferenz über das SAP-Protokoll ![]() |
Zu diesem Zweck sendet das SAP-Protokoll Datenpakete an bekannte Multicast-Adressen und Ports. Durch die Bekanntgabe der Sitzungen soll sichergestellt werden, dass der Empfänger der Nachricht, der auch ein potentieller Teilnehmer einer Sitzung sein kann, über die Details der Sitzung, wie der Zeit in der die Sitzung stattfindet, die Rufnummern der anderen Teilnehmer oder über medienbegleitende Maßnahmen informiert wird. Diese Informationen werden im SDP-Protokoll beschrieben und im Payload des SAP-Protokolls übertragen.
Der SAP-Header besteht aus mehreren Statusbits und Datenfeldern. Zu Beginn des Headers werden mehrere Stautsfelder aktiviert. Dazu gehören das 3 Bit lange Datenfeld für die Version Number (V), das ein Bit Statusfeld für die für den Address Type (A), in dem angezeigt wird, ob die Datenquelle mit IPv4 oder IPv6 arbeitet. Es folgen mehrere 1-Bit-Felder, so das Reserved-Feld (R), das Message Type (T) für die Bekanntgabe oder das Entfernen von Datenpaketen, das Encryption Bit (E), das anzeigt ob der Payload verschlüsselt ist oder nicht, und das Compressed Bit (C), das anzeigt ob der Payload komprimiert ist.
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SAP-Protokoll ![]() |
Hinter diesen Statusanzeigen ist das 8 Bit lange Datenfeld Authentication Length, das die Anzahl der 32-Bit-Worte des Datenfelds Authentication Data anzeigt. Der Message Identifier Hash, ein 2 Byte langes Datenfeld wird in Verbindung mit der Originating Source, der Datenquelle, für eine weltweit einmalige vorkommende Identifizierung benutzt. In dem Datenfeld Originating Source steht die IP-Adresse der Datenquelle.
Das Datenfeld Timeout erfüllt dann seinen Zweck, wenn die Nutzdaten verschlüsselt sind. Da die Zeitangaben innerhalb der Nutzdaten ebenfalls verschlüsselt sind und nicht ausgelesen werden können, wird im Timeout ein weiterer Zeitstempel eingefügt. Es folgt der Payload Type, in dem das Format der Nutzdaten beschrieben ist. Dieses Datenfeld hat eine variable Länge. Danach folgen die Nutzdaten.
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