rambus DRAM
RDRAM
Namensgeber für den Rambus-Speicher (RDRAM) ist die Firma Rambus, die mittels eines speziellen Schnittstellendesigns mit einem geänderten Bussystem ein Speicher-Subsystem mit höchsten Übertragungsraten entwickelte. Das Subsystem setzt sich zusammen aus dem Rambus Channel Master, dem Rambus Channel und dem Rambus Channel Slave über die die Kommunikation mit dem Prozessor oder anderen Einheiten erfolgt.
Die Rambus-Technologie ist eine Bus-Technologie mit einem 16-Bit-Bus, bei dem die Speichermodule hintereinander angeordnet sind. Unbelegte RIMM-Slots müssen mit Leermodulen, den CRIMMs, bestückt werden. Außerdem hat die Rambus-Technik einen separaten Steuer- und Adressbus, effiziente Protokolle, Niederspannungssignale und taktet sehr präzise, wodurch Laufzeitdifferenzen (Skew) zwischen dem Taktsignal und den Datenleitungen minimiert werden.
Die Rambus-Technik arbeitet mit dem DDR-Verfahren und Taktraten 400 MHz, was zu in Verbindung mit dem 16-Bit-Bus zu Datentransferraten von 1,6 GB/s führt. Da bei der Rambus-Technologie 2 oder 4 Kanäle parallel genutzt werden können, ist eine Steigerung der Datentransferrate auf 3,2 GB/s und sogar auf 6,4 GB/s möglich.
Das Einsatzgebiet der RDRAMs liegt vorwiegend im Netzwerkbereich.
Den Rambus-Speicher gibt es als dynamischen Speicher (RDRAM) und als Direct Rambus Dynamic RAM (DRDRAM).
Das patentierte und über Lizenzen vergebene Rambus-Konzept kann mit Taktraten bis hin zu 800 MHz arbeiten, es setzt Veränderungen im Platinenaufbau voraus und konkurriert mit den offenen Konzepten des SLDRAM und SDRAM mit der DDR-Technologie.
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