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NiCd-Akku

NiCd (nickel cadmium)

NiCd-Akkus sind wiederaufladbare Sekundärzellen, die äußerst robust sind und sich durch gute Leistungsdaten auszeichnen. Beim NiCd-Akku (Nickel Cadmium) ist die positive Elektrode aus Nickelhydroxyd, die negative aus Cadmium (Cd). Als Elektrolyt findet Kaliumhydroxid (KOH) Verwendung.


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Geräte-Akku 
     als Baby-Zelle mit 2000 mAh, Foto: Sanyo
Geräte-Akku als Baby-Zelle mit 2000 mAh, Foto: Sanyo lexikon, kompendium, computer, it, elektronik

Der NiCd-Akku ist tiefentladefähig, überladbar, hat einen äußerst geringen Innenwiderstand und im entladenen Zustand eine lange Haltbarkeit und Lebensdauer. Darüber hinaus kann er mehrere tausendmal aufgeladen und entladen werden. Die Nennspannung beträgt 1,2 V, die Ladeschlussspannung liegt zwischen 1,4 V und 1,65 V, die Entladeschlussspannung zwischen 0,8 V und 0,9 V und der Ladestrom 1-3C. Die Leistungsdichte, das Verhältnis von Leistung zu Gewicht, ist mit über 200 W/kg relativ hoch. NiCd-Akkus erreichen in den größeren Bauformen (KR20) Nennkapazitäten von über 8.000 mAh.

Die Selbstentladung liegt bei etwa 0,5 % pro Tag. Die Anzahl der Ladezyklen liegt bei ca. zehntausend. Bei unvollständiger Entladung hat der NiCd-Akku eine bleibende Leistungsminderung, die durch den so genannten Memory-Effekt hervor gerufen wird. Da NiCd-Akkus durch eine Tiefenentladung ebenso geschädigt werden können wie durch eine Überladung, sollten Ladegeräte mit Delta-U-Abschaltung genutzt werden. Diese schalten den Ladestrom dann ab, wenn die Ladespannungskurve in den ebenen Verlauf übergeht.

Die verschiedenen Bauform-Bezeichnungen für Geräte-Akkus
Die verschiedenen Bauform-Bezeichnungen für Geräte-Akkus lexikon, kompendium, computer, it, elektronik

Nach der EU-Batterie-Richtlinie dürfen Gerätebatterien maximal 20 ppm Cadmium enthalten. Es gibt zwar noch Ausnahmeregelungen, aber es ist davon auszugehen, dass diese bald eingeschränkt werden und der NiCd-Akku in absehbarer Zeit nicht mehr angeboten werden darf.

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