HDTV (high definition television )
Hochauflösendes Fernsehen
High Definition Television (HDTV) ist ein Überbegriff für Digital-TV, die mit mehr Zeilen arbeiten als NTSC oder PAL. Das ursprüngliche Ziel war dahingehend definiert, dass die Auflösung von HDTV doppelt so hoch sein sollte wie die des nationalen Fernsehens. Das entspräche in Europa bei 625 Zeilen 1.250 Zeilen bei HDTV; bei NTSC mit 525 Zeilen wären das 1.050 Zeilen bei HDTV.
Die Entwicklungen haben diese Ziele allerdings überschritten, lediglich Japan hat mit einer Zeilenzahl von 1.125 einen Kompromiss gewählt, der dem Mittelwert aus der amerikanischen und der europäischen Zeilenzahl entspricht.
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Darstellformate im Bildseitenverhältnis 16:9 ![]() |
Die Aktivitäten für hochauflösendes Fernsehen wurden primär in den USA vorangetrieben, wo die Federal Communication Commission (FCC) und das American Television Standards Committee (ATSC) die Standardisierung begleiteten. Nach dem US-Standard wurden mehrere Bildformate mit unterschiedlicher Auflösung und Bildseitenformaten festgelegt. Der US-Standard kennt Vertikalauflösungen zwischen 480 und 1.920 Zeilen und Bildseitenverhältnisse von 4:3 (B:H) und 16:9.
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Standardisierte TV-Formate für HDTV ![]() |
In Europa wurde im Rahmen eines Eureka-Projektes ein Alternativkonzept erarbeitet. HDTV bietet dabei verschiedene Auflösungen mit 1.920 x 1.080, 1.920 x 1.152 und 1.280 x 720 Bildpunkte. Das Bildseitenverhältnis von HDTV beträgt 16:9, die Bildwiederholfrequenz liegt zwischen 60 und 24 Bildern pro Sekunde. Da das Bildseitenverhältnis bei verschiedenen Auflösungen von 16:9 abweicht, ist davon auszugehen, dass der Bildpunkt dann nicht mehr quadratisch ist. Außerdem sieht der Standard neben dem Zeilensprungverfahren auch den Progressive Scan vor. Dies erkennt man an der Bezeichnung. So bedeutet 1.080i eine Darstellung im interlaced-Verfahren mit einer Auflösung von 1.920 x 1.080 Pixeln, was dem sogenannten Full-HD entspricht. Wird die gleiche Auflösung im progressive Scan dargestellt, dann wird sie mit 1.080p bezeichnet.
Für die Videokompression benutzt HDTV MPEG-2, zunehmend werden aber auch der effizientere Video-Codecs wie H.264/AVC und Windows Media Video (WMV HD) eingesetzt, die MPEG-2 in der Kompression und der Bildqualität überlegen sind. Diese sind im Standard DVB-S2 vorgesehen.
Neben HDTV wurden weitere Formate für Digital-TV von der ATSC standardisiert, so das EDTV, SDTV, LDTV und das extrem hochauflösende UHDTV.
Für die Übertragung und Übertragung und Speicherung der Datenströme wurden mit High Definition Video (HDV) und AVCHD zwei digitale Videoformate entwickelt.
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