Bildwiederholfrequenz

frame rate

Die Bildwiederholfrequenz, auch Bildwechselfrequenz genannt, ist ein Kriterium für den Ablauf von Bewegtbildfolgen und für die Flimmerfreiheit der Darstellung. Die Bildwiederholung in schnellen Folgen ist erforderlich, um die Trägheit des Auges zu umgehen und die Bewegtbilddarstellung als kontinuierliche Darstellung erscheinen zu lassen. Die Anzahl der Bilder pro Zeiteinheit (Sekunde) ist die Bildwiederholfrequenz.

Bei Fernsehbildern und Video arbeitet man beim PAL-Fernsehstandard mit 25 Vollbildern pro Sekunde und bei NTSC mit 30 Vollbildern. Die Halbbilder haben eine Bildwechselfrequenz von 50 Hz. Jedes Vollbild setzt sich zeilenversetzt (interlaced) aus zwei Halbbildern zusammen. Dieses Verfahren, genannt Zeilensprungverfahren, verdoppelt faktisch die Bildwiederholfrequenz und dient der Reduzierung des Flimmerns.

Monitore mit Kathodenstrahlröhren arbeiten hingegen mit dem so genannten Progressive Scan, also mit fortlaufender Abtastung, und garantieren durch die Bildwiederholfrequenzen von 60 Hz bis 100 Hz Flimmerfreiheit. Empfohlen werden 85 Hz. Die Bildwiederholfrequenz, die Zeilenzahl und das Bildseitenverhältnis bestimmen die benötigte Bandbreite.

Die Anforderungen an die Bildwiederholfrequenz sind in den TCO-Richtlinien festgeschrieben.

LCD-Bildschirme und Plasma-Displays bieten auch bei niedrigeren Wiederholraten flimmerfreie Bilder, da die Farbpixel solange ihre Farbe beibehalten, bis eine Farbänderung auftritt.

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