Flimmern
flicker
Flimmern ist ein visuell wahrnehmbarer Störeffekt, der sich bei sich periodisch wiederholenden Bilddarstellungen auftritt. Er tritt dann auf, wenn die Wiederholrate der periodisch dargestellten Bilder einen bestimmten Wert unterschreitet. In diesem Fall kann die Trägheit des Auges, die so genannte Nachbildwirkung, den auftretenden Flimmereffekt nicht mehr ausgleichen. Die untere Grenze bei der das menschliche Auge periodische Sequenzen zu einer Bewegtbilddarstellung integriert, liegt bei etwa 20 Bildern pro Sekunde. Entsprechend werden Filme mit 24 Bildern/s dargestellt, Fernsehen mit 25 bzw. 30 Bilder/s und Monitore mit 60 bis 100 Bildwiederholungen pro Sekunde.
Beim Fernsehen wird durch das Zeilensprungverfahren dem Auge gegenüber eine höhere Wiederholrate vorgetäuscht.
Um Flimmerfreiheit zu erreichen, kann die Bildwiederholfrequenz soweit erhöht werden, bis der Flimmereffekt ganz verschwunden ist. Die Bildwiederholfrequenz muss dabei mindestens 75 Hz betragen.
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