Spule
coil
Die Begriffe Spule und Induktivität werden häufig synonym verwendet, mit dem Unterschied, dass es sich bei der Spule um einen aufgewickelten Draht handelt, der zur besseren Leitung der magnetischen Feldlinien mit Eisenkernen o.a. magnetisch leitenden Materialien umgeben sein kann.
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Induktivitäten in verschiedenen Ausführungen ![]() |
Die Anzahl der Windungen und die magnetische Leitfähigkeit, die Permeabilität, des ferromagnetischen Materials sind entscheidend für die Induktivität von Spulen. Weitere Faktoren, die die Induktivität beeinflussen sind der Windungs- und Leitungsdurchmesser sowie der Abstand zwischen den Windungen.
Wichtige Kennwerte von Spulen sind die Induktivitätstoleranz, die Temperaturstabilität, die Spannungsfestigkeit und der Gütefaktor (Q).
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Farbcode für Induktivitäten ![]() |
Spulen gibt es in den verschiedensten Ausführungen und Formen mit Festwerten oder als variable Spule, ohne und mit ferromagnetischem Kern oder mit komplett umschließendem ferromagnetischen Gehäuse. Bekannte Ausführungen sind die Luftspule, Drossel, Topfspule oder Flachspule. Man findet sie in Relais und in Kombination mit Widerständen in Filtern, des Weiteren zusammen mit Kondensatoren in Filterschaltungen und in Schwingkreisen.
Spulen gibt es mit Werten vom Femto-Henry-Bereich bis hinauf in den Henry-Bereich. Die Induktivitätswerte der Spulen sind in den E-Reihen nach IEC 64 festgelegt.
Querverweise von Spule nach:
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