Piezo-Drucker

piezoelectric printer

Piezo-Drucker arbeiten mit einem Piezojet, einem Drop-On-Demand-Verfahren in Tintenstrahldruckern. Es handelt sich um ein druckgesteuertes Verfahren, das den piezoelektrischen Effekt ausnutzt. Der Piezo-Effekt besagt, dass man durch Verbiegen bestimmter Kristalle Spannung erzeugen kann, oder umgekehrt, durch Anlegen einer Spannung einen Piezo-Kristall verbiegen kann.


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Piezo-elektrisches Druckverfahren
Piezo-elektrisches Druckverfahren lexikon, kompendium, computer, it, elektronik

Diesen Effekt macht man sich im Piezo-Verfahren zunutze, indem man an ein Piezo-Element einen kurzzeitigen Spannungsimpuls legt. Das Piezo-Element, das sich hinter einer Druckdüse befindet, verformt sich daraufhin und übt auf die Farbflüssigkeit einen Druck aus, der dazu führt, dass ein Farbtropfen aus der Düse ausgestoßen wird. Eine Polaritätsumkehrung des Spannungsimpulses, hat zur Folge, dass sich das Piezo-Element in die andere Richtung verformt und dadurch die Tinte aus dem Vorratsbehälter in den Düsenbereich zieht.

Erzeugung unterschiedlich großer Farbpunktgrößen beim Piezo-Drucker
Erzeugung unterschiedlich großer Farbpunktgrößen beim Piezo-Drucker lexikon, kompendium, computer, it, elektronik

Mit dem Piezo-Verfahren kann die Tropfengröße über unterschiedlich starke Impulse gesteuert werden und es können sehr kleine Tintenmengen gezielt auf das Papier gespritzt werden. Diese liegen derzeit bei drei Picolitern (3 x 10exp-12). Die Tropfengeschwindigkeit ist höher als die des Bubblejet und liegt bei etwa 20.000 bis 30.000 Tropfen pro Sekunde. Mit dem Piezo-Verfahren können Auflösungen von 1.500 dpi erzielt werden. Diese Werte werden inzwischen um ein Vielfaches übertroffen und liegen bei über 5.000 dpi.

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