Nahbereichsradar

SRR (short range radar )

In der Automotive-Technik werden zur Erhöhung der Fahrzeugsicherheit Radartechniken eingesetzt: das Fernbereichsradar, das Medium-Radar und das Nahbereichsradar (SRR).


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Das Nahbereichsradar erfasst stationäre Objekte im Nahbereich und sendet gegenüber dem Fernbereichsradar mit 24 GHz in einem wesentlich breiten Abstrahlwinkel. Dieser liegt im Azimut bei +/-60° und in der vertikalen Abstrahlcharakteristik bei etwa +/-10°. Die Fähigkeit, Objekte zu erkennen, die sich in einem Winkel zur Fahrtrichtung befinden, hängt von der Richtcharakteristik der Radarantennen ab.

Nah- und Fernbereich-Radar
Nah- und Fernbereich-Radar lexikon, kompendium, computer, it, elektronik

Der Frequenzbereich von 24 GHz wurde von der EU-Kommission umfassend für den Einsatz beim SRR-Radar untersucht, weil es sich um das lizenzfreie ISM-Band handelt das diverse andere Dienste ebenfalls nutzen. Für den Automobilbereich wurde die Nutzung dahingehend eingeschränkt, dass der Anteil an Kraftfahrzeugen mit SRR-Radar in einem nationalen Markt 7 % nicht überschreiten darf.

Einsatzgebiete der verschiedenen Sensor-Systeme im Auto
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Das SRR-Radar kann in gepulstem Betrieb arbeiten, es kann die 24 GHz als unmodulierte Trägerfrequenz (CW) aussenden oder diese frequenzmodulieren.

Der abgetastete Entfernungsbereich liegt beim Nahbereich-Radar zwischen 50 cm und etwa 50 m, die Geschwindigkeit bei etwa 120 km/h. Somit kann das SRR-Radar zur Warnung vor Hindernissen und für Kollisionswarnungen eingesetzt werden, ebenso bei Stop-and-Go-Fahrweise. Darüber hinaus dient es als Einparkassistent und zur Anzeige von Fahrbahn- und Spurwechseln.

Ab 2013 werden Nahbereich-Radare auf 79 GHz senden.

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