Ladestecker
charge plug
Europa wird also andere Ladestecker benutzten als die USA und Japan. In Europa wird der von der International Electrotechnical Commission (IEC) spezifizierte Standard IEC 62196 benutzt, in dem der Ladestecker Typ 2 und Lademodi der Ladestation festgelegt sind. Dieser Standard wurde von DIN als DIN IEC 62196 übernommen. Darüber hinaus gibt es weitere von verschiedenen Elektromobil-Herstellern und Energieversorgern entwickelten Ladestecker, die von der Firma Mennekes realisiert wurden und dem IEC vorgelegt wurden.
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Europäischer Ladestecker für Elektroautos mit Kontaktbelegung, Foto: BP ![]() |
Bei dem Mennekes-Ladestecker handelt es sich um einen 7-poligen Stecker mit drei Phasen, Nullleiter und Erdleiter, sowie zwei Signalleitern. Die Erdung befindet sich zentral in der Steckermitte. Um ein Verdrehen zu vermeiden ist eine Seite des Steckers abgeflacht. Der Ladestecker, in der Größe vergleichbar den bekannten 16-A-Steckern, ist sowohl für Einphasenstrom mit 230 V als auch für Drehstrom mit 400 V ausgelegt. Das VDE hat für Ladestecker für Einphasenstrom für Ladeströme von 20 A, 32 A und 63 A und für Drehstrom mit 70 A spezifiziert. Die Spezifikationen nach IEC 62196 gehen über diese Grenzwerte hinaus und spezifizieren für Wechselstrom einen Ladestrom von 250 A und für Gleichstrom 400 A.
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Funktionen des Ladesteckers Typ 2 ![]() |
Zu den erweiterten Funktionalitäten gehören eine Kommunikationsleitung zwischen Ladestation und Elektroauto über die der Ladezustand kontrolliert und der Strom abgerechnet werden kann, desweiteren eine Wegfahrsperre. Darüber hinaus ein mechanischer und elektrischer Schutz, ein Fehlerstrom- Überlast- und Komponentenschutz.
Der in den USA und Japan benutzte Ladestecker wurde von der Society of Automotive Engineers (SAE) entwickelt und unter J1772 standardisiert. Er ist für Einphasenstrom mit 240 V und 70 A ausgelegt. Er hat wie der in Europa vorgesehene Ladestecker zwei Signalleitungen für die Kommunikation mit dem Fahrzeug.





