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Jitter

jitter

  1. Mit Jitter bezeichnet man in der Datenübertragung die Phasenschwankungen und damit die zeitlichen Änderungen von Signalfrequenzen. Es handelt sich um Schwankungen von fixierten Zeitpunkten z.B. dem Zeitpunkt des Übergangs von einer Signalamplitude eines Digitalsignals auf eine andere. Dadurch können sich Bezugszeitpunkte verschieben, was zu Fehlinterpretationen der Signale, zu Paketverlusten und damit zur Verschlechterung der Übertragungsqualität bei Echtzeitanwendungen führen kann. Jitter tritt speziell bei hohen Frequenzen auf, es wird durch Rauschen und Übersprechen, durch Einstreuungen, Flankenverzerrungen und minimale Pegelschwankungen verursacht und kann mit dem Augendiagramm gemessen werden.


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    Es gibt diverse Methoden um Jitter zu kompensieren indem man senderseitig Flankenverzerrungen vorkompensiert oder empfangsseitig den Jitter durch mathematische Algorithmen korrigiert.

  2. Bei Compact Discs (CD) und DVDs wird der Jitter individuell für alle Pits und Lands gemessen und als mittlere Standard-Abweichung nach Statistik-Verfahren berechnet. Der Standard schreibt genaue Bezugswerte vor.

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