Gammakorrektur
gamma correction
Die Helligkeits- und Farbwiedergaben von Fernsehern, Bildschirmen und Druckern sind nichtlinear, sie können sich von Hersteller zu Hersteller unterscheiden. Generell hat eine lineare Erhöhung der Spannung für die Helligkeitssteuerung der Farbtöne eine nichtlineare Erhöhung der Helligkeit zur Folge, da die Anzahl der emittierenden Photonen in etwa mit der Potenz der Spannungserhöhung steigt. Bestimmte Helligkeitsbereiche müssen daher um einen bestimmten Faktor angehoben, andere abgeschwächt werden.
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Grauskalen mit Gamma-Verzerrungen ![]() |
Da in der Computertechnik die Farben und die Helligkeit binär zur Verfügung stehen, führt die durch die D/A-Wandler erzeugte Spannung zu einer Nichtlinearität im Farbeindruck. Die Abweichung von der Linearität ist der Gammawert.
Anhand von Tabellen werden die Gammawerte ermittelt, die eine lineare Erhöhung des Helligkeits- oder Farbeindrucks zur Folge haben. Diese Werte werden im Rechner korrigiert. Das Ergebnis spiegelt sich in der Angleichung der Helligkeitsunterschiede in der Farb- oder Schwarz-Weiß-Wiedergabe wider, was bekannt ist als Gammakorrektur.
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Gammakorrektur des Blauanteils bei Corel Photo-Paint ![]() |
Die Technik der Gammakorrektur beschränkt sich nicht auf Bildschirme und Drucker und auf die Digitaltechnik, sondern wird auch auf der analogen Video-Aufnahmetechnik eingesetzt, da die Aufnahme-Elemente Nichtlinearitäten in der Helligkeitskennlinie aufweisen. Die Korrektur erfolgt dabei durch Gamma-Kennlinien.
Querverweise von Gammakorrektur nach:
| Keine Querverweise | |||
Querverweise nach Gammakorrektur von:
| Keine Querverweise | |||

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