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App Store

Der App Store ist eine Online-Handelsplattform von Apple Inc. zum Vertrieb von Apps (kurz für Applications) für das iPhone, den iPad und iPod Touch. Im Mac App Store werden seit 2011 die Apps und Medien-Datei für den Apple Macintosh angeboten. Zum Zugang benötigt der Anwender einen iTunes-Account.


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Der App Store ist die einzige offizielle Quelle, um zusätzliche Programme und Spiele von Drittanbietern auf ein iPhone, iPad oder den iPod Touch zu übertragen. Das Betriebssystem Max OS X 10.6.6, Snow Leopard, enthielt erstmals den Zugriff auf den Mac App Store als serienmäßiges Feature. Die angebotenen Apps stammen von unabhängigen Entwicklern und werden vor der Aufnahme in den App Store durch Apple geprüft und freigegeben. Apple verspricht damit den Schutz vor mangelhafter oder fragwürdiger Software, die der Hardware und dem Anwender schaden könnte. Weiterhin behält sich Apple das Recht vor, Apps zum Store nicht zuzulassen und bereits geladene Apps per Remote Access vom Endgerät eines Kunden zu löschen. Für den Vertrieb der Apps über den App Store behält Apple einen Anteil vom Kauferlös ein, in der Regel 30 Prozent.

Verwendet der Benutzer ein iPhone, werden Apps bis 30 MByte über ein Mobilfunknetz auf dem Smartphone empfangen und installiert. Apps über 30 MByte und für den iPod Touch setzen ein WLAN zum Download voraus. Mit der nächsten Verbindung zu einem Apple Macintosh werden die empfangenen Apps in dessen iTunes-Mediathek übertragen und gespeichert. Der App Store kann auch über den Media-Player iTunes von Apple aufgerufen werden, um Software für das iPhone oder einen iPod Touch herunterzuladen. Diese Apps werden dann aus der Mediathek von iTunes auf das Endgerät synchronisiert.

Insgesamt liegt die Gesamtzahl der Apps im sechsstelligen Bereich, sie sind im App Store durch eine Suchfunktion und Hitlisten auffindbar und mit Bewertungen und Kommentaren anderer Käufer versehen. Viele Apps sind kostenlos und als kostenpflichtige Version mit höherem Funktionsumfang erhältlich. Die Preise der meisten Apps liegen unter 10 Euro, viele Apps kosten auch weniger als 1 Euro. Die Apps sind wahlweise über Kreditkarte oder Click & Buy zu bezahlen, das die Kaufbeträge vom Girokonto des Käufers abbucht. Als Prepaid-Variante kann der Anwender auch Geschenkkarten mit unterschiedlichen Guthaben kaufen und seinem Account gutschreiben lassen.

Auch andere Hersteller von Mobiltelefonen und mobilen Betriebssystem bieten Online-Plattformen zum Vertrieb von Software-Apps an: Von Google wurde 2008 der Android Market aufgebaut, um Programme und Spiele für das Betriebssystem Android zum Download anzubieten. Der Zugriff auf Android Market ist ein serienmäßiges Feature des mobilen Betriebssystems Android und setzt eine Verbindung vom Smartphone über das Internet voraus. Auch vom Personal Computer können die Anwender über das Web auf den Android Market zugreifen.

Im Android Market werden kostenpflichtige und Gratis-Programme angeboten, wobei die Anzahl der kostenlosen Varianten bei rund einem Drittel des Gesamtangebotes liegt. Die Gesamtanzahl der Apps liegt im sechsstelligen Bereich. Die meisten Apps stammen von unabhängigen Entwicklern, die auch den Verkaufspreis festsetzen. So auch das äußerst interessante App Layar, das den Smartphone-Browser um Augmented Reality erweitert. Von Google stammt das Bezahlsystem CheckOut, das die Bezahlung der kostenpflichtigen Apps über die gängigen Kreditkarten abrechnet. Nur wenn Android-Apps auf der Website der Entwickler zum Download bereitgestellt werden, können andere Zahlungsvarianten umgesetzt werden.

Als offene Umgebung stellt die Android Developers Platform unabhängigen Entwicklern eine Reihe von Tutorials, Code-Vorlagen, technische Artikel und den Austausch über Chat und ein Forum zur Verfügung. Entwickler müssen sich im Android Market gegen eine einmalige Gebühr registrieren. Die Apps werden von Google nicht geprüft, allerdings verlangt Google von den Entwicklern eine Gebühr von 30 Prozent vom Kaufpreis.

Neben Google betreiben auch weitere Anbieter eigenständige Online-Plattformen zum Vertrieb von Android-Apps. Zu diesen Android-Shops gehören AndAppStore, AndroidPIT, GetJar, HandanGo, OnlyAndroid, pdassi oder SlideME.

Von Research In Motion (RIM) wird die BlackBerry App World in über 100 Ländern angeboten. Der Online-Store bietet eine fünfstellige Anzahl von Apps für die Smartphones der Reihe Blackberry mit Trackball, Trackpad oder Touchscreen und einem Betriebssystem ab BlackBerry OS 4.5 und höher an. Die Apps werden entweder über ein WLAN, Mobilfunknetz oder einen Personal Computer von der App World auf das Smartphone übertragen. Die BlackBerry App World zeigt auf der Startseite ständig wechselnde Apps und mehrere Top 25-Listen der beliebtesten und neuesten Apps. Die Anwender können einzelne Apps online bewerten und kommentieren sowie über E-Mail, SMS, den BlackBerry Messenger (BBM) und soziale Netzwerke anderen Usern empfehlen.

Die Apps werden über PayPal, die gängigen Kreditkarten und In-App bezahlt. Dieser Bezahldienst wurde von RIM entwickelt und ist auch im Software Development Kit enthalten. Registrierte Anwender können ihre Käufe und Zahlungen über das Verkäuferportal der Blackberry App World einsehen.

Der Windows Phone Marketplace von Microsoft ist ein Online-Store für das Smartphone-Betriebssystem Windows Phone 7 (WP7. Die Anzahl der Apps liegt im fünfstelligen Bereich, die meisten davon stammen von unabhängigen Entwicklern. Vor der Aufnahme in den Marketplace zertifiziert Microsoft die externen Apps; 30 Prozent des Verkaufspreises behält das Unternehmen ein. WP7-Smartphones können nur über den Windows Phone Marketplace um weitere Software erweitert werden, Voraussetzung ist auch eine Windows Live ID des Anwenders. Entwickler benötigen die kostenlosen Windows Phone Developer Tools in den programmiersprachen C-Sharp (C#) oder VB.Net mit Silverlight, XNA und dem .NET Compact Framework.

Die Samsung Apps sind ein Online-Shop von Samsung mit Apps zum Download auf die Smartphones des gleichen Herstellers, darunter auch Modelle mit dem eigenen Betriebssystem Bada. Die Zahl der Apps liegt im vierstelligen Bereich. 2009 eingerichtet, sind die Samsung Apps in über 100 Ländern erhältlich.

http://www.apple.com/de/iphone/apps-for-iphone/

https://market.android.com/apps

http://appworld.blackberry.com/webstore/

http://marketplace.windowsphone.com/Default.aspx

http://www.samsungapps.com/topApps/topAppsList.as

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