Always-on-Betrieb

always on

  1. Always-on, also immer verbunden, nennt man Dienste über die der Benutzer ständig mit einem Carrier Online ist. Der Always-on-Betrieb hat den Vorteil, dass der Benutzer sich nicht ständig einwählen und ausloggen muss. Der Dienst setzt aber aus wirtschaftlichen Gründen Anschlüsse mit Datenpaketvermittlung voraus; die Bezeichnung wird aber auch für Festverbindungen benutzt.
  2. Einen Always-on-Betrieb gibt es in ISDN als Always On/Dynamic ISDN (AO/DI) unter Benutzung des D-Kanals. Andere Dienste wie ADSL bieten auch Always-On, obwohl die Verbindung regelmäßig durch den Provider getrennt wird.
  3. Interessant ist der Dienst auch im Mobilfunkbereich um Instant-Messaging (IM) oder E-Mail kostengünstig zu realisieren. Damit der Mobilfunkteilnehmer ständig zu vertretbaren Kosten mit dem Carrier verbunden sein kann, setzt das allerdings paketvermittelte Netze voraus wie GPRS oder UMTS. Im Always-on-Betrieb kann sich der Teilnehmer einmal in das Internet, die Mailbox oder andere Dienste einwählen und erhält automatisch bei Bedarf die aktuellen Daten oder Nachrichten. Die Kostenabrechnung erfolgt bei paketvermittelten Anschlüssen ausschließlich nach der übertragenen Datenmenge und nicht nach der Verbindungszeit.
  4. Bei Fibre Channel, ESCON oder Gigabit-Ethernet beschreibt das "Always-on" den Betriebszustand einer ektiven Verbindung. Über diese Verbindung werden ununterbrochen Frames, Idles oder Füllwörter übertragen. Das Netzwerkmanagement von Firbre Channel kann in diesem "Always-on-Betrieb" auf jedem einzelnen übertragenen Wort Fehler im Übertragungspegel feststellen.


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