resistive power discovery

Bei Power over Ethernet (PoE) gibt es das Power Sourcing Equipment (PSE), das ist die stromversorgende Einheit, die die angeschlossenen Powered Devices (PD) mit Strom versorgt. Um sicherzustellen, dass die angeschlossenen Endgeräte Power over Ethernet (PoE) unterstützen und um Schäden an den Geräten zu vermeiden, gibt es mit Resistive Power Discovery ein Verfahren, dass die Kompatibilität der Geräte prüft und sicherstellt.

Power over Ethernet ist in den IEEE-Standards 802.3af und 802.3at standardisiert. Diese Standards, auch bekannt als PoE und PoE+, haben unterschiedliche Leistungsklassen, die von der PoE-Versorgungseinheit dazu benutzt werden um den Leistungsbedarf der Powered Device abzufragen. Die PSE-Einheit passt ihre Versorgungsleistung an die Leistungsklasse des Verbrauchers an. Bei dem Verfahren des Resistive Power Discovery werden die stromführenden Leitungen von der PSE-Einheit mit einer minimalen Spannung beaufschlagt. Damit wird überprüft, ob die PD-Einheit einen Eingangswiderstand zwischen 19 kOhm und 26,5 kOhm hat. Danach wird die Eingangskapazität geprüft, die unter 150 nF liegen muss. Anschließend wird der Verbraucher mit einer steigenden Spannung versorgt und signalisiert, zu welcher der vier im Standard 802.3af definierten Leistungsklassen er gehört. Es folgt die Versorgung mit der richtigen Leistung.

Da die Versorgungsleistungen von 802.3af bis zu 15,4 W betragen und damit leistungsstärkere Verbraucher ausschließen, wurde der Standard IEEE 802.3at spezifiziert, der Ausgangsleistungen bis zu 25,5 W liefert.

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Deutsch:
Englisch: resistive power discovery
Veröffentlicht: 23.02.2020
Wörter: 220
Tags: Ethernet
Links: Endgerät, IEEE (institute of electrical and electronics engineers), IEEE 802.3af, IEEE 802.3at, Kompatibilität